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5 knackige Fakten rund ums Gemüse

Gemüse ist nicht nur eine vielseitige Geschmacksbombe, sondern macht mit knalligen Farben auch fürs Auge was her. Frisch, gekocht oder auf dem Grill entfalten die unterschiedlichen Gemüsesorten eine Vielzahl ganz eigener Aromen. Verantwortlich dafür sind mitunter Eigenheiten, die sich schon im Gemüsebeet entwickeln. Wir haben 5 Fakten zu Gemüse zusammengetragen, die den Wenigsten bekannt sein dürften.

1. Mais gehört in die Familie der Gräser

Richtig. Die knackigen Maiskörner mit dem süsslichen Geschmack sind, rein genetisch gesehen, in der Familie der Süssgräser anzusiedeln. Das mag im ersten Augenblick zwar verwundern, wenn man sich aber überlegt, dass Reis oder Weizen ganz ähnlich wächst, ist das gar nicht mehr so abwegig. Auch wenn es um die Inhaltsstoffe geht, unterscheidet sich der Mais nicht von seinen kleinen Geschwistern: Sie alle enthalten wertvolle Kohlenhydrate.

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2. Kürbis ist im Prinzip fast nur Wasser

Auch wenn man nicht direkt an Kürbisse denkt, wenn es ums Thema Wasser geht, naheliegend wäre es. Immerhin besteht das herbstliche Gartengemüse zu 90% aus Wasser. Kürbisse gehören zur selben Familie wie Melonen, Gurken und Zucchetti, die teilweise sogar einen noch höheren Wasseranteil aufweisen. Das ist aber nicht die einzige Eigenheit die zu staunen gibt: Aus botanischer Sicht gehören Kürbisse nämlich zu den Beeren. Wer hätte das gedacht?

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3. Peperoni geht immer

Und das ist so gemeint. Peperoni sind wortwörtlich immer eine gute Wahl, denn man kann sie tatsächlich in jedem Reifestadium essen. Damit hat das knackig-frische Gemüse eine ziemlich einmalige Eigenschaft:  Grüne, gelbe, Orange und rote Peperoni unterscheiden sich einzig im Zeitpunkt ihrer Ernte. Je länger die Frucht  am Strauch gereift ist, umso mehr geht ihre Farbe ins Rot und umso süsser und intensiver wird ihr Geschmack.

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4. Blumenkohl ist nur dank seinen Blättern weiss

Die Blätter des Blumenkohls spenden Schatten. Das ist mitunter der Grund für die typische, weissliche Farbe der essbaren Blume - sie erhält so gut wie kein Sonnenlicht. Wäre sie nicht von den umliegenden Blättern vor dem Licht geschützt, würde die Photosynthese einsetzen und der Blumenkohl würde sich grünlich verfärben. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Das Gemüse gibt es auch in Grün, Orange und Violett – dank verschiedener Zusammensetzungen der Pflanzenfarbstoffe Betacarotin und Anthocyan.

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5. Karotten waren nicht immer Orange

Fragt man nach etwas Orangefarbenem, sagen die meisten Kinder ganz klar: “Rüebli”. Doch Karotten waren nicht immer so knallig orange. Tatsächlich hat sich diese Farbe erst im Laufe der Zeit ergeben. Zu Beginn waren Karotten nämlich ausschliesslich weiss. Dann haben sie sich durch Mutationen über Gelb und Violett nach und nach hin zur orangen Farbe entwickelt. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts erlangten die Rüben ihre einmalige Farbe. Wissenschaftler haben dafür nur eine schlüssige Erklärung: Der Mensch hatte da ganz klar seine Finger mit im Spiel. 

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Knackig auf dem Teller: